Immer wieder hörst Du von Datenverlusten im Internet und Gefahren, die online lauern? Doch wie kannst Du Dich davor schützen? Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, um Probleme wie Softwareschäden oder Datenklau im Netz zu vermeiden. Hierfür solltest Du einige Sicherheitsaspekte beachten, zu denen unter anderem Anti-Viren-Programme, Versicherungen und weitere Vorsichtsmaßnahmen zählen.

Gibt es Anti-Viren-Programme für Smartphones und Tablets?

Sowohl für Tablets als auch Smartphones gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Anti-Viren-Programmen. Diese sind, im Gegensatz zu den Programmen für den PC, oftmals kostenlos. Die Premium-Varianten kosten in der Regel einen vergleichsweise geringen Betrag. Da es sich bei Android um ein offenes System handelt, ist es von Vorteil, das Smartphone oder Tablet regelmäßig auf Schadsoftware prüfen zu lassen. Das Anti-Virus-Programm kann auf jede App zugreifen und diese überwachen. Fällt etwas Sonderbares auf, verschickt die Anwendung umgehend eine Benachrichtigung. Damit dies gelingt, scannt sie das Smartphone permanent im Hintergrund. Dieser Vorgang kann, ganz nach Belieben, in festen Intervallen stattfinden.

Darüber hinaus sorgen Anti-Viren-Programme oft für eine optimierte Leistung, da sie auch bereits vorhandene Problemsoftware, wie etwa Mal- und Spyware, erkennen. Wird Dir oft Pop-up-Werbung beim Browsen angezeigt, ist Dein Gerät vermutlich bereits von dieser befallen. Die Anti-Viren-Programme helfen hierbei, indem sie entfernen etwaige Schadsoftware. Zu den besten Programmen für Smartphones und Tablets gehören AVL, Free Antivirus and Security und G Data Internet Security. Darüber hinaus gibt es Anbieter wie Avast, die sowohl auf dem PC als auch auf mobilen Geräten genutzt werden können.  Hier werden teils besondere Angebote gemacht, sodass beide Bereiche abgedeckt sind.

Zwei iPhones liegen auf einem hellen Tisch, daneben ein geschlossenes MacBook

Wie „gefährlich“ ist das Surfen in freien WLAN-Netzen?

Das hängt stets davon ab, wie hoch der Sicherheitsstandard des jeweiligen Netzwerkes ist. Bei einem besonders hochwertigen Netzwerk können keine Daten durch einen Fremdeingriff abgerufen werden. Solltest Du Dich jedoch in einem älteren WLAN einloggen, kann dies größere Schwachstellen bedeuten. Viele Hacker können die Listen problemlos einsehen und somit auf Dein Gerät zugreifen und Daten abfangen. Die Konsequenzen können erhebliche Verluste bedeuten. Über ein Anti-Viren-Programm wird auch eine Firewall aufgebaut, die Dein Gerät vor Fremdeingriffen schützt. Hast Du diese installiert , sollte Dir nichts passieren. Entsprechend ungefährlich ist das Verbinden mit freien Netzwerken in Cafés und anderen Hotspots. Das gilt allerdings nur, solange Du auch einen Anti-Virus installiert hast.

Zusätzlich solltest Du hinsichtlich des Datenschutzes beachten, dass viele Unternehmen über ihr frei zur Verfügung gestelltes Netzwerk Daten sammeln. Besonders, wenn vor dem Zutritt eine AGB-Bestätigung verlangt wird, willigst Du oft automatisch ein. Somit werden alle Bewegungen zu marktwirtschaftlichen Zwecken gesammelt. Wenn Du damit ein Problem hast, solltest Du Dir die AGBs vorher unbedingt durchlesen.

Welche Unterschiede gibt es zwischen Android- und iOS-Geräten

Der größte Unterschied zwischen Android- und iOS-Geräten ist, dass Letztere keinen Anti-Virus benötigen. Dieser hätte auf den Geräten von Apple nur einen Placebo-Effekt, denn jede einzelne Anwendung öffnet sich unter iOS in einem eigenen Kosmos. Dadurch grenzt sich jede App ab und fragt stets nach einer Zugriffsberechtigung. Entsprechend können Programme nur in Ausnahmefällen aufeinander zugreifen und ein Anti-Virus könnte niemals intervenieren.

Auch online wird bei Apple auf hohe Sicherheitsstandards geachtet. Dies sorgt für ein geringes Risiko beim Surfen und App-Download. Im App Store erfolgt eine strenge Kontrolle etwaiger Apps. Auf diese Weise wird verhindert, dass Entwickler eine fragwürdige Software veröffentlichen. Bei Android hingegen handelt es sich um ein sehr offenes System, das viele Freiheiten bietet, allerdings im Gegenzug naturgemäß auch ein höheres Risiko bedeutet. Folglich ist das System anfälliger für Viren. Mithilfe eines guten Anti-Virus-Programms wird dies jedoch ausgeglichen.

Ein iPhone X und ein iPad liegen auf einem Tisch, daneben ein Cafebecher

Öffnen von Spam-/Virus-E-Mails auf dem Smartphone und Tablet

Grundsätzlich sollten Anhänge unbekannter Absender nicht geöffnet werden. Findest Du eine verdächtige E-Mail, solltest Du diese umgehend löschen und als Spam melden. Wie Du Spam erkennst? In diesen Mails stehen oft vielversprechende Angebote, die Dich dazu verleiten sollen, einen Link anzuklicken oder eben den Anhang zu öffnen. Dahinter stecken jedoch immer betrügerische Absichten, also: Finger weg!

Darüber hinaus befinden sich im Postfach oft auch unseriöse Nachrichten von Anwälten oder Inkassobüros. Diese fordern eine Summe, die Du laut Schreiben am besten sofort begleichen solltest. Erkennen kannst Du diese oft an Rechtschreibfehlern oder an schlechter Grammatik. Da diese meist mithilfe von Übersetzungstools aus anderen Sprachen übersetzt werden, ergibt sich eine ungelenke Sprache. Per Kettenbrief versuchen die Betrüger dann, weltweit Geld einzutreiben und unerfahrene Nutzer zu verunsichern.

Verdächtigen Anhang runtergeladen oder unseriös wirkende Seite geöffnet?

Falls Du einen unseriösen Anhang oder eine fragwürdige Seite geöffnet hast, ist dies noch kein Grund, in Panik auszubrechen. Idealerweise löschst Du die Datei sofort aus Deinem Systemspeicher. Um die Spuren restlos zu entfernen, musst Du umgehend Deinen Anti-Virus aktivieren. Dieser überprüft Dein Smartphone oder Tablet dann auf etwaige Probleme. Sollte er etwas finden, wird die Gefahr beseitigt.

Über eine zusätzliche Cyber-Versicherung erfolgt zudem ein umfassender Schutz. Kommt es zu einem Schaden, bist Du vor finanziellen Konsequenzen geschützt. Gegen einen monatlichen (oder jährlichen) Beitrag bieten mittlerweile viele Anbieter diese Zusatzoption an. Vor allem bei den immer größer werdenden Gefahren lohnt es sich, über eine solche Versicherung nachzudenken. Besonders bei der Nutzung von Tablets und Smartphones, die mit recht kleinen Displays ausgestattet sind, kann man sich schnell einmal verklicken. Der richtige Schutz ist somit goldwert.

Was gilt es zu beachten, um sicher via Smartphone und Tablet im Internet unterwegs zu sein?

Vor allem solltest Du Dich von Internetseiten fernhalten, die nicht den aktuellen Sicherheitsstandards entsprechen. Viele Websites im Netz werden seit geraumer Zeit nicht mehr aktualisiert. Entsprechend hinken sie der modernen Technik hinterher. Dies sorgt für potenzielle Schwachstellen, die sich Hacker zunutze machen. Entsprechend kannst Du Dir hier schnell Mal- oder Spyware einfangen. Der wichtigste Tipp ist der Einsatz eines Internet-Security-Programms mit integriertem Anti-Virus. Dieses warnt Dich vor dem Besuch einer unsicheren Seite, sodass Du die Chance hast Dir zu überlegen, ob Dir die Infos, die Du Dir von der Seite versprichst, das Risiko wert sind.

Zwei Herren sitzen an einem gedeckten Tisch, einer hält ein eingeschaltetes Tablet in der Hand

Fazit: Wie genau gilt Dir ein sicheres Surfen im mobilen Netz?

Bei der mobilen Internetnutzung kann es sein, dass Du in eine Sicherheitslücke tappst. Besonders auf veralteten Websites und durch unseriösen Inhalte kann Dein Smartphone oder Tablet mit Spy- und Malware infiziert werden. Auch über schlecht gesicherte Netzwerke in Cafés oder Stores kann es zu Problemen kommen. Folglich gibt es viele verschiedene Gefahrenquellen im Internet.

Vor diesen kannst Du Dich durch den Einsatz von Anti-Viren-Programmen schützen. Diese analysieren das System und sorgen für einen entsprechenden Schutz. Darüber hinaus helfen sie bei der Leistungsoptimierung. Im Gegensatz zu den PC-Varianten sind sie zudem oft kostenlos verfügbar. Auf iOS-Geräten wird ein Einsatz solcher Programme nicht benötigt. Hier funktioniert alles über ein hauseigenes Schutzsystem. Separate Anti-Viren-Programme hätten folglich keinen Effekt. Grundsätzlich gilt wie immer: Bedenke bei jeder Berührung des Touchscreens, welche Konsequenzen diese haben könnte.

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