Die Hunde­haftpflicht­versicherung

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MIT DER HAFTPFLICHT­VERSICHERUNG FÜR HUNDE AUF DER SICHEREN SEITE

In Deutschland sind in einigen Bundesländern die Hundehalter verpflichtet für ihre Hunde eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. So ist es beispielsweise in Berlin, Hamburg und Niedersachsen verpflichtend für jeden Hund eine solche Hundeversicherung abzuschließen. Doch auch ohne Pflicht macht diese Versicherung durchaus Sinn, da sie vor hohen finanziellen Einbußen schützen kann.

DAS DECKEN DIE TARIFE AB

Personenschäden: Kommt eine Person zu Schaden oder wird verletzt, werden die entstanden Kosten an Dritten ersetzt.

Sachschäden: Auch wenn fremdes Eigentum beschädigt oder zerstört wird, werden Kosten ersetzt.

VermögensschädenWeitere finanzielle Schäden an Dritten, die durch Ihren Hund entstanden sind, werden ebenfalls von der Hundeversicherung übernommen.

Zu den Tarifen
0 Mio.
Hunde gibt es in Deutschland
0 Mio.
davon sind nicht versichert
0Tsd.
Schäden pro Jahr
0Mio.
€ beträgt der Schadensaufwand

Quelle: GDV

Die 10 hundefreundlichsten Länder Europas:

Die Top 15 Länder (Grün):

  1. Österreich (1,1)
  2. Belgien (1,2)
  3. Niederlande (1,3)
  4. Deutschland und Lettland (1,4)
  5. Tschechische Republik (1,5)
  6. England, Estland und Finnland (1,6)
  7. Frankreich und Schweden (1,7)
  8. Irland und Litauen (1,8)
  9. Polen (1,9)
  10. Spanien (2,0)

Österreich – das hundefreundlichste Land Europas bietet den perfekten Urlaub für die ganze Familie und das geliebte Haustier. Beginnend mit der Unterkunft, bieten sich hier zahlreiche Angebote an Hotels und Ferienhäuser, die den Hund als selbstverständlich sehen. Genauso empfindet auch die Mehrzahl der Einwohner Österreichs.

Hunde sind auch in Restaurants erlaubt und gerngesehene Gäste. Als Hundebesitzer haben Sie es in Österreich ziemlich einfach. Weder Leinenpflicht noch Maulkorbzwang sind gesetzlich angeordnet. Maulkörbe werden grundsätzlich nur für größere und gefährlichere Hunderassen empfohlen, ein Muss ist es jedoch nicht.

An speziellen Angeboten für den Vierbeiner mangelt es auch nicht, denn egal ob man mit dem Hund wandern, radfahren oder baden will, die Auswahl ist ziemlich groß. Ein weiterer Vorteil ist, dass Österreich die Mitnahme von jeder Hunderasse erlaubt und hier keine Einschränkungen aufweist. Bei der Reise nach Österreich sollte man auf die EU Einreisebestimmungen für Hunde achten, sonst sind keine zusätzlichen Behandlungen gesetzlich vorgeschrieben.

Deutschland gehört ebenfalls zu den hundefreundlichsten Ländern Europas und teilt sich den dritten Platz mit Lettland und Litauen. Punkteabzug gibt es wegen den regional unterschiedlichen Regelungen zur Leinenpflicht und Maulkorbzwang, was für Touristen irreführend sein kann. In Deutschland sind im Vergleich zu Österreich die Hunderassen Pitbull-Terrier, American Staffordshire-Terrier, Staffordshire-Bullterrier, Bullterrier sowie Kreuzungen dieser Rassen verboten, womit der Urlaub mit einem Hund dieser Rasse erst gar nicht möglich wäre. In anderen Punkten sind kaum einsehbare Unterschiede. Das Angebot an Hotels, Unterkünften sowie Freizeitaktivitäten mit dem Hund ist sehr groß und vielfältig.

Wir haben die einzelnen Ländern nach den folgenden Kriterien und Gewichtungen bewertet:

  1. Wie ist die Situation vor Ort? – bezogen auf die Gesellschaft, die Hotels und die speziellen Angebote (40%)
  2. Wie sieht die Gesetzeslage aus? – gibt es Besonderheiten auf die man achten muss (30%)
  3. Sind in dem betroffenen Land besondere Krankheiten wie etwa Tollwut vorhanden? (20%)
  4. Muss in dem betroffenen Land eine Hunde-Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden? (10%)

Die Benotung erfolgte nach dem klassischen Schulnoten-System: Note 1 (sehr gut) – Note 6 (ungenügend).

EU Einreisebestimmungen für den Hund

Nach der Verordnung (EU) Nr. 576/2013 müssen Heimtiere zur eindeutigen Identifikation elektronisch gekennzeichnet sein (ISO-Norm 11784 oder 11785). Falls der Chip diesen Normen nicht entspricht, muss vom Tierhalter ein entsprechendes Lesegerät zur Verfügung gestellt werden. Heimtiere, die ab dem 4.7.2011 neu zu kennzeichnen sind, müssen zwingend mit einem Microchip (ISO-Norm 11784 entspricht HDX- oder FDX-B- Übertragung) ausgestattet werden. Erst nach der Kennzeichnung und der eindeutigen Identifikation des jeweiligen Tieres darf die für Reisen innerhalb der EU notwendige Tollwutimpfung erfolgen und im Heimtierausweis eingetragen werden.

Bei Reisen muss der blaue Heimtierausweis (ab dem 29. Dezember 2014 neuer EU-Heimtierausweis – siehe unten) mitgeführt werden, der von einem Tierarzt ausgestellt ist und aus dem hervorgeht, dass im Einklang mit den Empfehlungen des Impfstoffherstellers eine gültige Tollwutimpfung des betreffenden Tieres – gegebenenfalls eine gültige Auffrischungsimpfung gegen Tollwut – mit einem inaktivierten Impfstoff (WHO-Norm) vorgenommen wurde. Die deutsche Tollwut-Verordnung wurde am 29.12.2014 der EU-Verordnung Nr. 576/2013 angepasst. Danach muss ein Welpe bei Erstimpfung mindestens 12 Wochen (3 Monate) alt sein und die Impfung wird als gültig bezeichnet, wenn sie mindestens 21 Tage zurückliegt. Die Impfung muss entsprechend den Empfehlungen des Impfstoffherstellers wiederholt werden. Eine Wiederholungsimpfung ist dann unmittelbar gültig. Bei Ihrem Tierarzt oder Tierärztin können Sie sich beraten lassen.

Neuer EU-Heimtierausweis

Anforderungen an den Tierarzt:

– nur ermächtigte Tierärzte dürfen den Ausweis ausstellen

– Kontaktdaten des ermächtigten Tierarztes müssen mit E-Mail-Adresse angegeben werden

– ein neuer Ausweis darf erst ausgestellt werden, nachdem die ordnungsgemäße Kennzeichnung des Tieres überprüft wurde und alle hierfür erforderlichen Angaben im Ausweis eingetragen wurden

– die Beschreibung des Tieres und Angaben zum Besitzer müssen vom ermächtigten Tierarzt eingetragen werden, im Anschluss muss der Tierbesitzer unterschreiben

– die Tätowierungsstelle muss gegebenenfalls angegeben werden

– alle Datumsangaben müssen vollständig mit vierstelliger Jahreszahl eingetragen werden

– bei Tollwut-Erstimpfung oder nach Ablauf der Gültigkeit von Wiederholungsimpfungen ist anzugeben, ab wann die Impfung gültig ist

– die Seite mit den Angaben zur Kennzeichnung des Tieres muss vom Tierarzt mit einer transparenten selbstklebenden Laminierung versiegelt werden, sobald die erforderlichen Informationen erfasst sind

– ebenfalls entsprechend versiegelt werden müssen im Ausweis befindliche Aufkleber mit Informationen (z. B. zur Tollwutimpfung), sofern sie nicht unbrauchbar werden, wenn sie entfernt werden

– der Tierarzt ist verpflichtet, Ausweisnummer, Transponder-/Tätowierungsnummer, Ort der Kennzeichnung, Zeitpunkt der Anbringung oder des Ablesens sowie Name und Kontaktinformationen des Tierhalters für mindestens 3 Jahre aufzubewahren

Blankoausweise dürfen nur an ermächtigte Tierärzte ausgegeben werden (Name mit der Ausweisnummer muss registriert werden und Aufzeichnungen müssen von der zuständigen Behörde mindestens 3 Jahre aufbewahrt werden).

Alle Ausweise, die vor dem 29. Dezember 2014 ausgestellt wurden, behalten ihre Gültigkeit, solange das Tier lebt, zu dem sie gehören.

Mitgliedstaaten können die Einreise eines Heimtieres, das entweder jünger als 12 Wochen ist und keine Tollwutimpfung erhalten hat oder zwischen 12 und 16 Wochen alt ist und eine Tollwutimpfung erhalten hat, aber noch nicht die vorgeschriebenen 21 Tage zum Erreichen des Impfschutzes erfüllt, genehmigen, sofern der Tierhalter oder eine ermächtigte Person eine unterzeichnete Erklärung (gemäß Muster Anhang I, Teil I der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 577/2013) vorlegt, aus der ersichtlich wird, dass das Heimtier von seiner Geburt an bis zum Zeitpunkt der Reise keinen Kontakt zu wild lebenden Tieren für Tollwut empfänglicher Arten hatte oder das Heimtier vom Muttertier begleitet wird, von dem es noch abhängig ist, und anhand des Ausweises des begleitenden Muttertieres festgestellt werden kann, dass dieses vor dessen Geburt eine Tollwutimpfung erhalten hat, die den Gültigkeitsvorschriften entspricht.

Künftig dürfen im Reiseverkehr mehr als fünf Heimtiere (Hunde, Katzen, Frettchen) mitgenommen werden, wenn die Reise mit diesen Tierarten zum Zweck der Teilnahme an Wettbewerben, Ausstellungen oder Sportveranstaltungen bzw. zum Training für solche Veranstaltungen erfolgt. Der Tierhalter (oder eine ermächtigte Person) muss einen schriftlichen Nachweis über eine Registrierung des Tieres bei einer entsprechenden Vereinigung vorlegen und die Heimtiere müssen älter als sechs Monate sein.

Die Verordnung (EU) Nr. 576/2013 gilt nicht für Tiere, die Gegenstand eines Verkaufs oder einer Eigentumsübertragung sind, hierfür gibt es besondere Regelungen für den Handel mit Tieren.

Bitte beachten Sie, dass einige Länder nationale Sonderregeln haben.

WARUM EINE HUNDE­HAFTPFLICHT­VERSICHERUNG SINN MACHT

Private Haftpflichtversicherungen übernehmen keine Schäden, die durch das Haustier entstanden sind! Wer als Hundehalter keine zusätzliche Versicherung für seinen Hund abgeschlossen hat, muss alle Kosten selbst tragen.

Laut deutscher Versicherungswirtschaft belaufen Sich diese Schäden auf etwa 80 Millionen Euro pro Jahr. Um nicht auf solchen Kosten sitzen zu bleiben, empfehlen wir auch dann eine Hundehaftpflichtversicherung, wenn sie nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

WARUM EINE HUNDE­HAFTPFLICHT­VERSICHERUNG SINN MACHT

Laut deutscher Versicherungswirtschaft belaufen Sich diese Schäden auf etwa 80 Millionen Euro pro Jahr. Um nicht auf solchen Kosten sitzen zu bleiben, empfehlen wir auch dann eine Hundehaftpflicht-versicherung, wenn sie nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

KOMPLETTE TRANSPARENZ UND BESTER KUNDENSERVICE

Wir spielen mit offenen Karten – anders als die meisten „Vergleichs“-Portale favorisieren wir nicht bestimmte Anbieter und stellen einen genauen Vergleich von Versicherungsleistungen bereit. Gerne beraten wir Sie auch in Sonderfällen per E-Mail, am Telefon oder im Live-Chat. Das kommt bei unseren Kunden an.

Telefon: 069 900 219 219

Benutzen Sie gerne unseren Live-Chat

IN 3 SCHRITTEN ZUR HUNDE­HAFTPFLICHT­VERSICHERUNG

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1. Geben Sie die notwendigen Daten in unseren Vergleichsrechner ein und vergleichen Sie die Tarife hinsichtlich Preis und Leistung.

2. Wählen Sie den passenden Tarif aus, geben Sie Ihre Daten und eine korrekte Mailadresse ein. Wir können jetzt Ihre Anfrage bearbeiten.

 

3. Die Versicherungspolice wird Ihnen digital per Mail zugesandt. Ihr Hund ist nun bestens versichert!

 

DIE HUNDE­HAFTPFLICHT­VERSICHERUNGEN IN KÜRZE

DER PREMIUM ANBIETER: DIE UELZENER VERSICHERUNG

Die Hundehaftpflicht Tarife der Uelzener Versicherung teilen sich in die Kategorien Basis, Premium und Premium Plus auf.

Der Premium Plus Tarif ist dabei einer die umfangreichsten Hundehaftpflichtversicherungen am Markt. Sowohl bei Mietsachschäden, als auch bei Vermögens- und Personenschäden übernimmt der Premium Plus Tarif Kosten in Höhe von bis zu 15 Millionen Euro (bis 10 Millionen Euro im Premium Tarif). Sollten Sie sich jedoch für den Basis Tarif entscheiden, sind Mietsachschäden nicht abgedeckt. Die Tarife werden dabei ohne Selbstbehalt und mit Selbstbehalt angeboten, wobei dieser bis 150 Euro beträgt.

DIE GÜNSTIGE ALTERNATIVE: AGILA

Die Hundehaftpflichtversicherungen der AGILA zählen zu den günstigsten am Markt.

Es werden die Tarifvarianten „HAFTPFLICHTSCHUTZ 24“, „HAFTPFLICHTSCHUTZ“ und „HAFTPFLICHTSCHUTZ EXKLUSIV“ angeboten.

Die Tarife unterscheiden sich dabei deutlich in Preis und Leistungen. In der ersten und günstigsten Tarifvariante werden beispielsweise Mietsachschäden durch den Hund nicht versichert und Vermögensschäden werden nur bis 500.000 Euro übernommen. Im Premiumtarif werden Mietsachschäden bis zu 50.000 Euro versichert und Vermögensschäden bis 10 Millionen Euro. Der Tarif kostet jedoch auch doppelt so viel wie die günstigste Variante. Alle Tarife enthalten einen Selbstbehalt von 80 Euro.

Hier erfahren Sie mehr über die Agila Haustierversicherung AG und hier haben wir generelle Informationen zur Agila Hundeversicherung für Sie.

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HÄUFIGE FRAGEN ZUR HUNDEHAFTPFLICHTVERSICHERUNG

Sollte Ihre Frage nicht beantwortet werden, fragen Sie gerne in unserem Live-Chat nach oder rufen Sie uns an!

 

BundeslandVersicherungspflicht fürBesonderheiten
Baden-WürttembergGefährliche Hunde und KampfhundeIm Einzelfall auch für „auffällige“ Hunde anderer Rassen
BayernGefährliche Hunde und Kampfhunde
BerlinAlle Hunderassen
BrandenburgNach Rassenliste, sowie „40/20-Hunde“*Unterscheidung nach Rasse und Gruppe sowie Hunde, die als gefährlich gelten und zwischen solchen, für die eine Gefährlichkeitsvermutung gilt.
Gefährliche Hunde müssen versichert werden, Tiere, für die eine Gefährlichkeitsvermutung gilt auch, es sei denn, man kann für den individuellen Hund in einem Wesenstest die Ungefährlichkeit nachweisen.
BremenGefährliche HundeGelistete Hunde, als auch Mischlinge der gelisteten Rassen
HamburgAlle Hunderassen
HessenNach RassenlisteGelistete Hunde, als auch Mischlinge der gelisteten Rassen
Mecklenburg-VorpommernKeine Versicherungspflicht
NiedersachsenAlle Hunderassen
Nordrhein-WestfalenGefährliche Hunde und Hunde mit Gefährlichkeitsvermutung, sowie „40/20-Hunde“*
Rheinland-PfalzNach RassenlisteGelistete Hunde, als auch Mischlinge der gelisteten Rassen
SaarlandNach RassenlisteGefährliche Hunde, deren Mischlinge und individuell als „gefährlich“ eingestufte Hunde
SachsenNach RassenlisteGefährliche Hunde, deren Mischlinge und individuell als „gefährlich“ eingestufte Hunde
Sachsen-AnhaltAlle HunderassenGefährliche Hunde, deren Mischlinge und individuell als „gefährlich“ eingestufte Hunde
Schleswig-HolsteinNach RassenlisteVersicherungspflicht gilt für alle neu angeschafften oder nach dem 01.03.2009 geborenen Hunde
ThüringenAlle HunderassenGefährliche Hunde, deren Mischlinge und individuell als „gefährlich“ eingestufte Hunde

* „40/20-Hunde“: So werden Hunde mit einer Widerristhöhe ab 40 cm und einem Gewicht ab 20 kg bezeichnet. Halter solcher Hunde sind in Brandenburg verpflichtet die jeweiligen Hunde den Behörden anzuzeigen und einen sogenannten Zuverlässigkeitsnachweis zu erbringen. In Nordrhein-Westfalen ist es vorgeschrieben solche Hunde mit einem Transponder auszustatten.

Kommen Sie der Pflicht zum Hundehaftpflicht-Versicherungsschutz Ihres Bundeslandes nicht nach, kann es teure Konsequenzen nach sich ziehen: das Nicht-Versichern wird nämlich mit hohen Bußgeldern geahndet. Sollte Ihr Vierbeiner auffällig werden und kommt es zu einer Meldung bei einer Behörde durch Dritte, werden Sie zur Rechenschaft gezogen. Spätestens dann wird überprüft, ob Sie Ihren Hund gesetzestreu versichert haben. Sollte das nicht der Fall sein, müssen Sie mit einem Bußgeld bis zu 10.000 Euro rechnen.

Auch wenn die Hundehaftpflichtversicherung in Ihrem Bundesland keine Pflichtversicherung ist, werden Sie laut Deutscher Rechtsprechung für Schäden Ihres Hundes an Dritten belangt:

„Wird durch ein Tier ein Mensch getötet, der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen.“ – § 833 Satz 1 BGB

Ohne eine Hundehaftpflichtversicherung müssen Sie dann für die Schäden aus privater Tasche aufkommen. Da es sich hier um Schadensersatz in Höhe von mehreren hundert bis tausend Euro handeln kann, ist der Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung sehr empfehlenswert.

Unsere Empfehlung

Der Uelzener-Tarif „Hundehalter-Haftpflicht Premium Plus (ohne SB)“ für 160 Euro pro Jahr ist unsere Empfehlung. In diesem Tarif gibt es keinen Selbstbehalt und die Deckungssumme für Sach- und Personenschäden beträgt jeweils 15 Mio Euro, genauso wie für Vermögens- und Mietsachschäden. Dieser Tarif gewährt auch einen Auslandsversicherungsschutz für Ihren Vierbeiner und das für eine Dauer von bis zu zwölf Monaten.

Die günstige Alternative

Die günstige Alternative der Haftpflichtversicherungen für Hunde ist der Tarif „Haftpflichtversicherung 24“ des Versicherers AGILA. Die Tarifprämie beträgt 49 Euro im Jahr und somit nicht mal ein Drittel des Uelzener-Tarifs. Dafür muss man aber auch auf einige Leistungen verzichten. Zudem birgt dieser Tarif eine Selbstbeteiligung in Höhe von 80 Euro pro Versicherungsfall. Auch die Deckungssummen für Sach- und Personenschäden sind deutlich geringer und betragen 5 Mio Euro, Vermögensschäden werden bis zu einer Höhe von 500 000 Euro erstattet und Mietsachschäden sind gar nicht versichert. Der Auslandsschutz gilt zwei Monate.

* „40/20-Hunde“: So werden Hunde mit einer Widerristhöhe ab 40 cm und einem Gewicht ab 20 kg bezeichnet. Halter solcher Hunde sind in Brandenburg verpflichtet die jeweiligen Hunde den Behörden anzuzeigen und einen sogenannten Zuverlässigkeitsnachweis zu erbringen. In Nordrhein-Westfalen ist es vorgeschrieben solche Hunde mit einem Transponder auszustatten.

In den gängigen Haftpflichtversicherungen für Privatpersonen sind Schäden durch einen Hund in der Regel ausgeschlossen. Möchten Sie Schäden, die durch Ihren Vierbeiner entstehen können versichern, ist immer eine Spezialversicherung nötig. Eine separate Hundehaftpflichtversicherung ist also in jedem Fall sinnvoll, da die Schäden durch keine andere Versicherung abgesichert werden.

Die Regelungen in Deutschland sind in jedem Bundesland unterschiedlich.

Im August 2016 bestand jedoch eine generelle Versicherungspflicht für alle Hunderassen in Berlin, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt.

In Nordrhein-Westfalen müssen Hunde nur versichert werden, wenn deren Körpergröße höher als 40 cm ist.

In den Ländern Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz müssen nur Tarife abgeschlossen werden, wenn der Hund als „auffällig“ bescheinigt wurde.

In allen anderen Bundesländern geht die Versicherungspflicht nach Rassenliste, es müssen nicht alle Hunde versichert werden. Nur in Mecklenburg-Vorpommern muss man Hunde generell nicht versichern.

Quelle: gdv.de

Ja. Auch wenn es meist bei einer Verwarnung bleibt, kann im schlimmsten Fall ein Bußgeld in Höhe von 10.000 Euro verhängt werden.

In Niedersachsen müssen zudem alle Hunde gechipt sein. Sollten sich Hundehalter nicht an die Pflicht halten, können auch zu Hause Kontrollen durchgeführt werden.

Bei den meisten Versicherern sind die Welpen nicht mitversichert. Die Allianz versichert jedoch in ihren Tarifen alle Welpen der versicherten Hundemutter maximal 1 Jahr lang.